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Nasvidenje Slowenien!

Da es heute schon seit dem frühen Morgen stark regnet werden wir vorzeitig die Heimreise über München antreten. Das ist natürlich schade, aber unsere ganzen Pläne lassen sich bei Dauerregen sowieso schlecht umsetzen. Das werden wir dann einfach beim nächsten Mal tun :).

 

So schön sah es noch am Ankunftstag aus
So schön sah es noch am Ankunftstag aus; Blick aus der Hofeinfahrt der Unterkunft

 

 

Ebenfalls am Ankunftstag
Ebenfalls am Ankunftstag

 

 

Überall Wasser

Seit zwei Tagen ist es hier sehr nass. Es ist echt erstaunlich, wie viel es hier regnen kann. Nicht umsonst ist Bohinj der regenreichste Ort in Slowenien. Bedingt ist dies durch seine Lage am Punkt, wo Mittelmeer- und Alpenluft aufeinandertreffen.
Heute morgen war es noch trocken, daher wagten wir uns erneut auf eine Wanderung. Mit dem Tourist Boat ging es rüber nach Ribcev Laz und von dort per pedes durch Stara Fuzina Richtung Mostnica-Schlucht. Die Wege in der Schlucht waren zum Teil selbst Bäche geworden, sodass wir mehr als froh waren über unsere wasserdichten Schuhe. Nachdem wir die Schlucht durchquert hatten, ging es ein wenig durch den Wald bergauf, bis dieser sich zum Voje-Tal hin öffnete. Wir hatten erwartet, dass dort zumindest ein paar richtige Wohnhäuser vorhanden sind. Dem ist aber nicht so. Ein wenig durchs ganze Tal verstreut findet man nur Almhütten, Heuschober und Ferienhäuschen. Ein wahrhaft idyllischer Anblick. Am Ende des Tals befinden sich zwei kleinere Wasserfälle. Durch die Regenfälle der letzten Tage waren sie aber gar nicht mehr so klein. Beim genaueren Betrachten des einen Wasserfalles wurden wir daher auch recht nass.
In der Nähe befand sich ein kleines, rustikales Cafe, in welchem man in einer umgebauten Heuharfe sitzen kann. (Heuharfen sind für Slowenien charakteristische Holzständer zum Heutrocknen. Wen das weiter interessiert siehe hier -> ). Dort ließen wir uns nieder, denn es war gerade Mittagszeit. Pascal bestellte eine Pilzsuppe und ich Kartoffeln mit hausgemachtem Quark. Beides war wahnsinnig lecker. So gut gestärkt ging es dann auf den Rückweg. Am Gasthaus am Eingang des Voje-Tals machten wir noch einen kleinen Halt und probierten den Heidelbeerstrudel. Auch das hat sich gelohnt :).
Statt wieder an der Mostnica entlang zu laufen nahmen wir dieses Mal die „Straße“ nach Stara Fuzina. Dort fand sich auch gleiche eine Möglichkeit auf den Rundweg um den See zu kommen, da wir den Weg zu unserer Unterkunft in Ukanc ebenfalls zu Fuß erledigen wollten. Über eine wunderschön gelegene Kuhweide ging es also weiter Richtung See. Auf dem Weg gab es überall Regenbäche zu durchqueren und die Steine und Baumwurzeln waren alle sehr rutschig. Auch gibt es momentan einen Wasserfall aus einer Felswand, den man nur bei Regenwetter sehen kann.
Abends zogen wir schon mal unser Abschlussessen in der hiesigen Pizzeria vor. Dort gibt es so ausgefallene Sachen wie Pizza mit Sauerrahm, Hirschsalami, Pfifferlingen, Knoblauch und Käse. Und natürlich guten Heidelbeerlikör :). Sehr zu empfehlen!

Bootsfahrt- Blick auf kleinen Wasserfall
Bootsfahrt- Blick auf kleinen Wasserfall
In Stara Fuzina
In Stara Fuzina
Mostnica-Schlucht
Mostnica-Schlucht
Voje-Tal
Voje-Tal
Lecker Essen
Lecker Essen
Zwei im Regen
Zwei im Regen
Ufer von Ukanc
Ufer von Ukanc